Bügeleisen Test

Bügeln ist kein Kinderspiel, das wussten schon unsere Mütter und Großmütter und zum Glück ist es dabei heute, Dank der modernen Technik, viel einfacher, ein bestimmtes Kleidungsstück oder auch andere Artikel zu bügeln. Jedoch kommt es dabei ganz und gar auf das Bügeleisen und seine Fähigkeiten an, denn je mehr es kann, umso perfekter wird dann meist auch das zu bügelnde Wäschestück. Welche Bügeleisen dabei richtig gut abschneiden und somit sehr empfehlenswert sind, das sehen Sie in unserem aktuellen Bügeleisen Test, denn wir haben zahlreiche Modelle genauer unter die Lupe genommen und wollen Ihnen dabei die Vorteile einzelner Modelle hervorheben, um das Bügeln vielleicht doch wieder zum oben genannten Kinderspiel werden zu lassen.

Aktuelle Top-Empfehlung aus unserem Bügeleisen Test


Typ Dampfbügeleisen, Empfehlungen
Marke Philips
Größe: 12 x 30,3 x 15,2 cm
Gewicht: 1,6 Kg
Bestseller: Ja
Test-Urteil: Sehr gut
Leistung 2400 Watt
Fassungsvermögen 0,35 Liter
Material Keramiksohle
Weitere Spezifikationen Kabelgebunden, Tropfstopp, Anti-Kalk, Vertikale Dampffunktion

Für Klassiker

Sind Sie eher der klassische Typ und mögen es möglichst einfach? Wenn das auf Sie zutrifft, dann sollte es wohl ein herkömmliches Trockenbügeleisen sein, wie man es von früher kennt. Das bedeutet Stecker in die Steckdose stecken und kurz an der Einstellung des Rades gedreht, um die Temperatur anzupassen und dann kann es auch schon nach kurzer Zeit losgehen, wenn das Bügeleisen sich erhitzt hat und dies meist durch ein kleines Signallicht mitteilt. Dann kann man sehr schnell das bügeln, was man vielleicht gerade braucht, jedoch sollte man bei anspruchsvollen Kleidungsstücken schon aufpassen, dass auch alles, im wahrsten Sinne des Wortes, glatt geht. Das hat zwar früher auch ganz einfach geklappt, allerdings zeigt hier der Bügeleisen Test, dass es kaum Unterschiede bei den meisten Trockenbügeleisen und ebenso auch den Ergebnissen gibt. Ein wenig kommt es natürlich auch auf den Menschen an, der das Gerät bedient.

Bügeleisen für Anspruchsvolle

Für Anspruchsvolle Bügler, nennen wir sie einfach mal so, kommt oft ein Dampfbügeleisen in Frage. Dies ist dabei mit einem Wassertank im Gerät versehen, welches in der Regel mit destilliertem Wasser befüllt wird um somit die zu bügelnde Wäsche mit Dampf leicht zu befeuchten, was oft zu einem besseren Ergebnis führt, als ein herkömmliches Modell. Dadurch werden Falten oft gänzlich entfernt und das Wäschestück wirkt fast wie neu und natürlich top gepflegt. Gerade in anspruchsvollen Berufen, in denen gut sitzende und faltenfreie Kleidung ein Muss ist, ist hier ein Dampfbügeleisen klar von Vorteil. Und wer schon mal mit einem Dampfbügeleisen gebügelt hat, der kann das sicher auch bestätigen, ebenso, wie wir dies in unserem Bügeleisen Test für Sie zusammengefasst haben.

Für Profi-Bügler

Für die Profis unter den Büglern, also denen, die oft und sehr viel zu bügeln haben, sei es aus privaten oder beruflichen Gründen, ist sicher eine Dampfbügelstation das Optimum, denn diese trennt die einzelnen Komponenten wie das klassische Bügeleisen und das Dampfbügeleisen und fasst es dabei zu einer perfekten Kombination zusammen. Hierbei werden einzelne Komponenten am Gerät getrennt, um einen höheren Druck und somit Dampf beim Bügeln zu erzeugen und das Bügeleisen durch den externen Wassertank leichter zu machen und es somit dann auch leichter zu bedienen ist. Im Gesamtergebnis ist das Resultat oft am besten, was natürlich auch wieder mit der Person, die die Wäsche bügelt, verbunden ist. Natürlich muss man hier aber sagen, dass die Preise der einzelnen Modelle, also für das normale Bügeleisen, das Dampfbügeleisen oder auch die Dampfbügelstation, stark variieren, denn hierbei spielt auch die Technik eine große Rolle.

Welches ist nun das Richtige für mich?

Bevor man dazu neigt, sich ein Bügeleisen, ein Dampfbügeleisen oder auch eine Dampfbügelstation zu kaufen, sollte man vorab genauer darüber nachdenken, denn in der Regel ist das Dampfbügeleisen das Gerät, was man sich heute am meisten zulegt. Das liegt ganz einfach daran, dass man oft mehr als nur ein paar wenige Teile hat, die da gebügelt werden müssen und man meist kein Profi ist. Somit ist das Gerät einfach und verständlich zu bedienen, erzeugt ein sehr gutes Ergebnis und geht oft schnell von der Hand und gerade diese 3 Punkte sind enorm wichtig, denn meist muss es schnell gehen, das wissen sicher viele, die des Öfteren Bügeln und können es somit bestätigen.

Vergleichen Sie die Testsieger aus unserem Bügeleisen Test

Oft hat man es schon gehört und auch wir können das nur empfehlen, vergleichen Sie die Testsieger. Es gibt immer Unterschiede im Bereich der Qualität und auch im Preis, das bedeutet, ein günstiges Gerät muss nicht immer schlecht sein und ein teures Modell muss nicht immer sehr gut sein. Daher macht der Blick in unseren Test nicht nur Sinn, sondern vereinfacht Ihnen die Suche, nimmt Ihnen evtl. Zweifel ab oder bestätigt Ihre Gedanken zu einem bestimmten Gerät. Somit spart man im Haushalt u. a. Platz, wenn man das richtige Modell hat, oder auch ein paar Euro, bei der Wahl des richtigen Produktes und ebenso kann es einem auch eine Menge Arbeit ersparen, wenn man nicht einfach nur kauft, sondern doch einen Vergleich wagt, der viele Vorteile mit sich bringen kann.

Ein bisschen Bügeleisen-Geschichte

War das das erste erfundene Bügeleisen 1882?Den Einsatz der ersten Bügeleisen wird aus dem 15. Jahrhundert überliefert, wobei dies nicht unbedingt der erste Einsatz eines Bügeleisens gewesen sein muss. Immerhin werden Textilien wie auch Hüte schon seit einem weit längeren Zeitraum gefertigt, zumindest wesentlich länger als das Metall Eisen von der Menschheit verwendet wird. Wenn davon auszugehen ist, das Eisen das erste Metall der Erdbevölkerung war, das die Anfertigung eines Bügeleisens ermöglichte, so kann die Geschichte des Bügeleisens auch schon etwa 1200 v. Chr. begonnen haben. Dafür gibt es jedoch keine überlieferungen und auch keine Artefakte aus dieser Zeitspanne. Zudem wurde schon vor dem Eisen verschiedene Steinsorten als Glättsteine oder Glättkeulen verwendet, die jedoch meist nicht erhitzt wurden und das Glätten rein durch mechanischen Druck erfolgte. Dazu bestehen tatsächlich archäologische Funde. Die ersten bekannten Bügeleisen waren im Prinzip nur Eisenplatten mit einem Griff, die im Feuer erhitzt wurden, der dabei anhaftende Ruß des Feuers war jedoch ein Problem für die frisch gereinigte Wäsche. So folgte im 17. Jahrhundert das Bügeleisen aus Messing, das mit einem Hohlkörper ausgestattet war, in den eine erhitzte Eisenplatte geschoben wurde. Im 19. Jahrhundert kamen neben dem Kasteneisen aus Messing auch Bügeleisen zur Anwendung, in deren Hohlräume glühende Kohlen gefüllt wurden. Sogar gasbetriebene Bügeleisen kamen zu diesem Zeitpunkt auf oder Bügeleisen mit Spiritusbrennern. In diesen Zeitraum fallen auch die sogenannten Bügeleisenöfen, die aber überwiegend gewerblich genutzt wurden, genauso wie die ersten Spezialbügeleisen für einzelne Textilbereiche. Das erste elektrisch betriebene Bügeleisen ist aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts bekannt, da aber zu diesem Zeitpunkt die Elektrifizierung der Haushalte noch nicht allzu weit fortgeschritten war, konnte das E-Bügeleisen seinen Siegeszug erst etwa ab der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts antreten.

Bügeleisensammler heute

Bügeleisensammler können durchaus als eine kleine, exklusive Gemeinschaft betrachtet werden, denn im Verhältnis zu anderen Sammelleidenschaften hält sich die teilnehmende Menge an Sammelwütigen bei den Bügeleisen in Grenzen. Wie beim Bügeleisen selbst besteht auch bei den Bügeleisensammlern keine Information darüber, wer und wann damit angefangen hat. Sicherlich war und ist für den Einstieg in das Sammeln von Bügeleisen das Buch von Marianne Strobel, – Alte Bügelgeräte – erstmalig erschienen 1983, ein wichtiger Ansatzpunkt oder auch ein Besuch des Bügeleisenmuseums von Louise und Guus den Besten im Niederländischen Groningen. Sehr interessant ist gleichermaßen die Sammlung des französischen Unternehmers Achille Bayart, der zudem eine Bügeleisen-Bestimmungsbroschüre herausgibt. Diese stellt eine sehr gute Grundlage zum Sammeln der Geräte dar, zudem zeigt es auf interessante Weise, was denn alles Bügeleisen sind und es ist durchaus möglich, das bei einem Flohmarktbesuch über den Nutzen eines Gegenstandes gerätselt wurde, der sich als Bügeleisen erweist. Nicht wenige der in der Szene bekannten Sammler mit einer größeren Anzahl an Sammelstücken betreiben ihr Hobby bereits seit Jahrzehnten und können dadurch auf einen Bestand von 1000 oder mehr Bügeleisen verweisen. Das Bügeleisensammeln ist zudem eine durchaus internationale Angelegenheit, an der sich nicht nur Sammler aus ganz Europa, sondern ebenso aus übersee beteiligen.

Bekannte Bügeleisensammler

Die in Europa wohl umfangreichste Sammlung an Bügeleisen befindet sich in Rumänien und gehört dem Architekten Ion Chiresen, der für seine gut 15.000 Exemplare ein eigenes Museum in Bukarest baute. In der Gemeinde Kraichtal findet sich im Schloss Gochsheim die Sammlung des Karlsruher Anwalts Heinrich Sommer, die rund 1300 Exponate umfasst. Die Familie Trautmann beschäftigt sich gleichermaßen mit dem Sammeln von Bügeleisen und konnte in über 30 Jahren Sammelleidenschaft mehr als 900 Stücke zusammentragen.

Wer gerne das Reisen mit dem Sammeln verbinden möchte, findet in den USA eine interessante Anlaufstelle. In der Ortschaft Owatonna, Minnesota, wurde im Jahr 1984 ein Club der Bügeleisensammler gegründet, der sich von anfänglich 20 Mitgliedern auf heute über 325 Sammler aus aller Welt erweiterte. Dieser Club, der unter dem Kürzel PITCA zu finden ist, richtet von Zeit zu Zeit einen internationalen Kongress aus, an dem sich Bügeleisensammler aus aller Welt treffen. Der nächste international Congress of Iron Collectors findet vom 3. bis 6. September 2015 in Newton, New Jersey, statt.